Hallo liebe Mitstreiter*innen,

wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung! 

Seit dem 21. Januar wird unsere Bürgerinitiative nun auch offiziell als eingetragener Verein geführt.

Wahrscheinlich haben Sie bereits aus der Presse erfahren, dass der Vorstand der Firma Polymer das Vorhaben, das Unternehmen auf dem Gebiet nördlich der B41 zu erweitern, aktuell nicht weiter verfolgt. Beispielsweise hat die Allgemeine Zeitung hierüber berichtet.

Damit haben wir unser Ziel erreicht – für den Moment. Denn in unregelmäßigen Abständen wird die Erschließung dieses Gebietes immer wieder diskutiert. Auch ist das Bauleitplanverfahren seitens des Stadtrates bislang nicht eingestellt worden.

Deswegen wollen wir die Strukturen, die wir mühsam geschaffen haben – insbesondere Vereinsgründung und Website – aufrecht erhalten, damit wir uns zukünftig noch schneller und hoffentlich ebenso effektiv gegen solche Vorhaben wehren können.

Der Verein bleibt deswegen bestehen, die Website bleibt aktiv und wir sind für jede Unterstützung dankbar – auch wenn sie jetzt aufgrund des schnellen Erfolges zunächst nur stumm erfolgt.

Herzliche Grüße

Der Vorstand der Bürgerinitiative Sobernheim

Nur einen Steinwurf entfernt vom Wohngebiet „Auf Löhborn“, auf der „Nußbaumer Seite“ der B41, beabsichtigt die Stadt Bad Sobernheim ein weiteres Industriegebiet auszuweisen.

Ein Bad Sobernheimer Chemie-Unternehmen plant seinen Standort zu erweitern, um dort ein Werk für Biokunststoff zu errichten. Mittlerweile soll eine Fläche von insgesamt 35ha für eine möglich Erschließung untersucht werden, obwohl diese zum Teil im Wasserschutzgebiet liegt. Ob auch andere Unternehmen dort angesiedelt werden sollen oder das Unternehmen das gesamte Gebiet selbst nutzen wird, ist uns nicht bekannt. Deshalb ist auch für den Fall, dass andere Firmen dort angesiedelt werden unklar, ob sich hier Gewerbe oder produzierende Industrie niederlässt. 

Wir als Anwohner des Gebietes „Auf Löhborn“ befürchten  starke Beeinträchtigungen der Lebensqualität in Bad Sobernheim durch eine Industrielle Nutzung. Ein Luftgutachten aus dem Jahr 2019 prognostiziert eine Erwärmung in der ganzen Stadt, wenn in dieser Westwindschneise gebaut wird. Welche Licht-, Lärm- und weiteren Emissionsbelastungen darüber hinaus, auch für Areale wie die Ziegelei oder die Monzinger Straße, zu erwarten sind, ist noch nicht abzusehen.

Wir haben eine Bürgerinitiative gegründet, um uns gegen noch mehr Industrie in unserer Nachbarschaft zu wehren und bitten alle Sobernheimer Bürger*innen um Unterstützung. Denn niemand kann einschätzen, ob die Beeinträchtigungen nur unser kleines Gebiet betreffen werden oder ob Erwärmung und Verschlechterung der Luftqualität in unserem schönen Kurstädtchen sich auf die ganze Stadt auswirken werden.

Exemplarische Darstellung einer industriellen Bebauung:

Mögliche Folgen:

Zerstörung des Landschaftsbildes und Verlust der Attraktivität für den Tourismus

 

 

Verschlechterung der Luftqualität durch Staub, Abgase und Erwärmung der Luft

 

 

Wasserknappheit durch hohen Verbrauch der Produktionsstätten

 

 

Geruchsbelästigung durch die Produktion des Bio-Plastiks
Lärmbelästigung durch die Produktionsmaschinen im Schichtbetrieb

 

 

Nächtliche Lichtemissionen durch den Industriepark
Versiegelung wertvoller Böden im erheblichen Umfang

 

 

Erhöhtes Verkehrsaufkommen

 

 

Hoher Wertverlust der Immobilien aller angrenzenden Wohngebiete

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Übersicht über das geplante Gewerbegebiet: